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Nepper, Schlepper, Bauernfänger!
Warnung vor unseriösen Anzeigenverkäufern
Die von der HertelMedia Agentur & Verlag herausgegebenen Bezirksmagazine unterscheiden sich von anderen Druckerzeugnissen vor allem durch die Auflagenhöhe, den Inhalt und die Druckqualität. Die redaktionellen Beiträge und Adressdaten werden nachweislich mit Unterstützung der jeweiligen Bezirksämter zusammengestellt.
Leider gelingt es unseriösen Anzeigenverkäufern immer wieder, unsere Verlagsobjekte zu missbrauchen, weil sie bestens bekannt und für die inserierenden Firmen ein idealer Langzeit-Werbeträger sind. Das Vorgehen ist sehr variantenreich und verändert sich ständig:
- Unseriöse Verlage behaupten, sie würden die neue Ausgabe vorbereiten oder gar in unserem Auftrag bzw. im Auftrag des Bezirksamtes arbeiten.
- Sie legen mit dem Verweis darauf, es sei bereits alles abgesprochen, eine „Anzeigenkorrektur“ als Kopie vor, jedoch niemals Ihre Originalanzeige. Mit der Bestätigung dieser „Korrektur“ unterzeichnen Sie auch wenn es auf den ersten Blick nicht erkennbar ist einen Anzeigenauftrag und eine Einzugsermächtigung. Die Laufzeit dieses Auftrages kann sich über mehrere Jahre erstrecken. Sie erhalten keine Kopie des unterzeichneten Dokumentes.
- Die Rechnungslegung unseriöser Verlage erfolgt unmittelbar nach der Unterzeichnung der „Anzeigenkorrektur“, ohne dass Sie den vertragsgemäßen Abdruck sowie die Auflage und Verteilung kontrollieren können.
- Oftmals werden die Anzeigen zu einem bedeutend geringeren Preis als „Schnäppchen“ angeboten. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn erfahrungsgemäß werden diese Broschüren wenn überhaupt nur in einer verschwindend geringen Auflage gedruckt und Sie haben Ihr Geld gewissermaßen verschenkt!
Jene Unternehmen, die uns seit vielen Jahren begleiten, wissen, dass wir konsequent Anzeigenbetrügern nachspüren und diese erfolgreich zur Verantwortung ziehen. Wir empfehlen Ihnen deshalb, vorgelegte Unterlagen sorgfältig zu prüfen. Nehmen Sie sich immer genügend Zeit, um die Geschäftsbedingungen gründlich zu studieren. Sollten Sie dennoch einen solchen Auftrag unterzeichnet haben, fechten Sie diesen umgehend wegen arglistiger Täuschung an (als Einschreiben/Rückschein und als Einwurfeinschreiben), beobachten Sie gewissenhaft Ihre Kontobewegungen und erstatten Sie unbedingt Anzeige wegen Betruges bei der Polizei.
